Ich werde oft gefragt, wie ich zu Commissario Luciano Pavarotti kam, der meiner Krimiserie seinen Namen verleiht. Nun, eines schönen Tages marschierte der übergewichtige Kerl in meinen Kopf und nistete sich dort ein. Sehr schnell war mir klar, was den Mann ausmacht, – und vor allem, was ihn frustriert. Letzteres sind Frauen, die alles besser wissen, seine Kreise stören und seine Denkprozesse durcheinanderbringen.

Die schlagfertige deutsche Hobbydetektivin Lissie von Spiegel habe ich erfunden – ich gestehe es –, um den Commissario gehörig auf die Palme zu bringen. Ein weiterer gemeiner Schachzug bestand darin, ihn in eine Hochburg des Südtiroler Nationalstolzes zu verpflanzen – nach Meran, wo italienische Behördenvertreter auf eine Mauer aus Ablehnung und Misstrauen stoßen, auch heute noch.

Trotz ihrer Probleme sind weder Pavarotti noch Lissie schwermütige Charaktere, die an den menschlichen Abgründen ihrer Fälle oder an ihrer eigenen Existenz verzweifeln und Ihnen dies unablässig mitteilen. Die dunklen Winkel in ihrer Vergangenheit verdrängen beide so gut es geht, um sich auf ihre Kriminalfälle zu konzentrieren. Und die sind verteufelt kompliziert. Die Ursache der Verstrickungen liegt oft Jahrzehnte zurück,

wurzelt in den geschichtlichen Wirrungen Südtirols und Deutschlands und wirft noch heute lange Schatten auf die vermeintliche Postkartenidylle Meran.

Wenn Sie Kriminalromane mit psychologischer Hochspannung und zeitgeschichtlichen Bezügen lieben, dann möchte ich Ihnen die Bekanntschaft mit meinen Commissario Pavarotti und „seiner“ Lissie wärmstens ans Herz legen.

„Deutsche und italienische sowie österreichische Geschichte werden hier toll in den Romaninhalt eingewoben. (…) Der Kriminalroman zeigt sich hier wieder einmal als wichtiges Transportmittel für gesellschaftlich relevante Themen.“
Hammett Buchhandlung, Berlin

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Aktuelle Pressemeldungen

1601, 2016

Meine Kommissare meint zu zum Südtiroler Commissario Pavarotti: „sehr zu empfehlen“

Die Seite „Meine Kommissare“ hat sich ganz empfehlenswerten Krimis mit regionalem Bezug gewidmet. Um so mehr freut es Elisabeth Florin, dass der Autor Peter Förster jetzt auch den Südtiroler Commissario Pavarotti zu seinen Kommissaren zählt. In einer ausführlichen Besprechung werden die Protagonisten von „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ vorgestellt […]

2312, 2015

Wieso Krimis? Warum Südtirol? Wer sind Vorbilder und Lieblingsautoren? Ist Pavarotti ein Zufall? – Ein aktuelles Interview gibt Antworten

Der Spiritus Rector von Buchkritik.at, Alfred Ohswald, hat ein Interview mit Elisabeth Florin geführt. Eng am literarischen Themenbereich bleibend werden trotzdem jede Menge Aspekte dabei beleuchtet. Warum die Krimis in Südtirol und hier besonders in Meran angesiedelt sind, wurde ebenso erfragt wie Hintergründe zur Figur von Commissario Pavarotti und […]

2112, 2015

Buchkritik.at zum Südtirol-Krimi „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“: Gekonntes Handwerk

Die österreichischen Buchkritiker von Buchkritik.at haben den Südtirol-Krimi „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ gelesen. Dem Buch um Mordfälle vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der Südtiroler Bombenjahre bescheinigt der Rezensent „gekonntes Handwerk“, „gut gelungene Charaktere“ und eine Prise Südtiroler Geschichte in der Handlung. Der erste Band der Commissario Pavarotti Reihe bildet […]

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