Ich werde oft gefragt, wie ich zu Commissario Luciano Pavarotti kam, der meiner Krimiserie seinen Namen verleiht. Nun, eines schönen Tages marschierte der übergewichtige Kerl in meinen Kopf und nistete sich dort ein. Sehr schnell war mir klar, was den Mann ausmacht, – und vor allem, was ihn frustriert. Letzteres sind Frauen, die alles besser wissen, seine Kreise stören und seine Denkprozesse durcheinanderbringen.

Die schlagfertige deutsche Hobbydetektivin Lissie von Spiegel habe ich erfunden – ich gestehe es –, um den Commissario gehörig auf die Palme zu bringen. Ein weiterer gemeiner Schachzug bestand darin, ihn in eine Hochburg des Südtiroler Nationalstolzes zu verpflanzen – nach Meran, wo italienische Behördenvertreter auf eine Mauer aus Ablehnung und Misstrauen stoßen, auch heute noch.

Trotz ihrer Probleme sind weder Pavarotti noch Lissie schwermütige Charaktere, die an den menschlichen Abgründen ihrer Fälle oder an ihrer eigenen Existenz verzweifeln und Ihnen dies unablässig mitteilen. Die dunklen Winkel in ihrer Vergangenheit verdrängen beide so gut es geht, um sich auf ihre Kriminalfälle zu konzentrieren. Und die sind verteufelt kompliziert. Die Ursache der Verstrickungen liegt oft Jahrzehnte zurück,

wurzelt in den geschichtlichen Wirrungen Südtirols und Deutschlands und wirft noch heute lange Schatten auf die vermeintliche Postkartenidylle Meran.

Wenn Sie Kriminalromane mit psychologischer Hochspannung und zeitgeschichtlichen Bezügen lieben, dann möchte ich Ihnen die Bekanntschaft mit meinen Commissario Pavarotti und „seiner“ Lissie wärmstens ans Herz legen.

„Deutsche und italienische sowie österreichische Geschichte werden hier toll in den Romaninhalt eingewoben. (…) Der Kriminalroman zeigt sich hier wieder einmal als wichtiges Transportmittel für gesellschaftlich relevante Themen.“
Hammett Buchhandlung, Berlin

Veranstaltungen

Komme Sie zu einer meiner nächsten Veranstaltungen:

Keine Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Aktuelle Pressemeldungen

2505, 2015

Südtirol-Krimi und Jeanne d’Arc – was hat es damit auf sich?

Jeanne d’Arc und Südtirol, wie passt das zusammen? Ganz einfach, die österreichische Buchbloggerin, die unter dem Namen “Jeanne d’Arc” ihre Rezensionen verfasst, hat den Südtirol-Krimi “Commissario Pavarotti küsst im Schlaf” gelesen. Und die “Jungfrau von Orléans” war von dem Kriminalroman offenkundig angetan: Der “sehr gut ausgearbeitete Plot”, die “Lebhaftigkeit, mit der […]

1305, 2015

Recherche intensiv in Südtirol für Pavarotti 3

Der aktuelle Aufenthalt von Elisabeth Florin in Südtirol steht ganz im Zeichen intensiver Recherchen für das neue Commissario Pavarotti Buch. Im Schnalstal, auf 1.245 Metern in Katharinaberg, sammelt die Autorin Impressionen und Informationen für den neusten Roman um den fülligen italienischen Ermittler und die deutsche Hobbydetektivin. Ein fast verjährter Kindesmord, ein ungeliebtes Stauseeprojekt […]

1105, 2015

Mundo Libris: Elisabeth Florin ist “eine meiner Entdeckungen für dieses Jahr”

“Ich konnte das Buch nicht wieder aus den Händen legen”, heißt es in der Rezension von Mundo Libris zu “Commissario Pavarotti küsst im Schlaf”. Der Krimi, so die “Welt der Bücher”, sei beste Krimiunterhaltung und der Buchkritiker hatte das Gefühl bei der Lektüre des Romans, es sei “wie nach Hause kommen nach Meran”. […]

905, 2015

Lesungs-Review zum Südtirol Krimi “Commissario Pavarotti”

In der Stadtbibliothek Kronberg fand zum Welttag des Buchs eine Lesung mit ungewöhnlichem Konzept statt. Der Südtiroler Commissario Pavarotti wurde dabei dem Taunuspublikum vorgestellt. Ein gelungener Abend. Ein Bericht dazu im Kronberger Boten – den Artikel gibt es hier. Das Fazit der Redakteurin zu “Commissario Pavarotti küsst im Schlaf”: […]

Alle Pressemitteilungen